
Vorbemerkung 4
Einleitung 5
Eindimensionalität (Verhältnis zum Numinosen) 8
Flächenhaftigkeit 13
Darstellung der Dinge, Körper, Qualitäten, der Innenwelt und Umwelt, der Beziehungen, der Zeit.
Abstrakter Stil 25
Gestalt der Figuren: Kontur, Stoff, Farbe. Zeichnung der Handlung. Formeln. Extreme. Verbote, Bedingungen, Wunder.
Isolation und Allverbundenheit 37
Das entscheidende Wesensmerkmal des Märchens. Isolierung der Figur, der Handlungslinie, der Episode. Wörtliche Wiederholungen. Potentielle Allverbundenheit. «Zufall.» Gabe, Wunder, stumpfes Motiv. Der Märchenheld.
Sublimation und Welthaltigkeit 63
Sublimierung der Motive. Magisches, Mythisches, Numinoses, Riten; erotische und profane Stoffe. Universalität, Repräsentation des Weltgehaltes.
Funktion und Bedeutung des Märchens 76
Das Märchen als Erzählung. Wesen und Funktion der andern volkstümlichen Erzählformen. «Wünschdichtung», Seinsollens-dichtung, Seinsdichtung. Symbolik. Deutbarkeit. Neigung zum Schwank. Das Märchen als Endform. Entstehungszeit. Entstehungsmöglichkeit, Lebensmöglichkeit (Märchenbildner und Märchenträger). Stilechtheit und Stilunechtheit. Zukunftsbedeutung.
Märchenforschung 98
Gattung und Einzelerzählung. Buchmärchen und Volksmärchen. Literaturwissenschaftliche, psychologische, volkskundliche Märchenforschung in unserer Zeit.
Strukturalistische Märchenforschung (Würdigung der Leistung V. J. Propps) 115
Anmerkungen 122
Sachregister 142