Glück und Unglück
Etwas weiter hinten am Limmernweg befindet sich ein Muttergottesbild im Felsen mit der Inschrift P. 1794 F. Man erzählt, dass im Jahre 1794 flüchtende französische Priester über die Wasserfalle kamen, um in Dörfern und Städten Unterkunft zu suchen. In der Limmern soll einer derselben als Folge ausgestandener Nöte und Strapazen tot zusammengebrochen sein.
An der gleichen Stelle soll der Knecht von alt-Müller Victor Ackermann mit vier Pferden und einer Langholz-Ladung über das Strassenbord hinausgefahren und in die Tiefe gestürzt sein, ohne jedoch irgendwelchen Schaden zu nehmen. In dankbarer Erinnerung daran liess er ein Kreuz anbringen, welches allerdings heute nicht mehr steht.
Quelle: P. Keckeis, M. Kully, Sagen der Schweiz. Solothurn, Zürich 1987. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch