Der Gschpanjäger
Vom Thiersteinschloss habe sich seine schreckenverbreitende Jagd dem Gebirge entlang gegen Gilgenberg gezogen. «Ho ho! drei Schritt us Weg!» soll er stets gerufen haben, und wer dann nicht anders mehr habe ausweichen können, habe sich flach auf die Erde gelegt, denn bis auf drei Schritte über der Erde konnte er ihm nichts anhaben. Einige Zeit nach dem Franzoseneinfall habe der Gschpanjäger seine Jagd eingestellt; doch will mein alter Erzähler den Höllenlärm noch mit eigenen Ohren gehört haben. Jedes Mal sei das ärgste Hudelwetter darauf eingetroffen. Zwölf Hunde sollen dem Jäger bei seiner Jagd behilflich gewesen sein.
Quelle: P. Keckeis, M. Kully, Sagen der Schweiz. Solothurn, Zürich 1987. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch