Verschwundene Städte
Brunberg beim Krauchtalberg ist eine verschwundene Stadt. Die Stadt soll einst ihr Wasser durch ein Pumpwerk vom Stadelbrunnen bezogen haben.
Auf der „Schöritzegg“ bei Schangnau soll einst eine grosse Stadt gewesen sein. Der Schlüssel zur Stadt steckt in einer grossen Tanne. Die Gegend ist heute unbewohnt.
Würzbrunnen in der Gemeinde Röthenbach soll einst ein Städtchen gewesen sein. Einmal führten sie Krieg; da wurde das Städtchen angezündet und verbrannte bis auf die Kirche. Auf dem Platz der alten Stadt sollen zuweilen Gespenster gesehen werden.
Auf Martisegg soll einst ein Kloster gestanden haben. Der Ort heisst noch heute zum „Klösterli“.
Fürstein und Schafmatt im Entlebuch sollen einst Städte gewesen sein.
Signau habe einst Seenau geheissen und sei an den Ufern eines Sees gelegen gewesen.
Der Hohgant war einst fruchtbar und bewohnt. Die gleiche Sage wird vom Seefeld berichtet.
Aus: Hans Zahler, Volksglaube und Sagen aus dem Emmenthal. Schweizerisches Archiv für Volkskunde, Bd. 15, 1911. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch