S Zwärgemutschli
Es syg eis en armi Hushaltig gsyn, wa nyd grächts heig z ässen ghäben. Dua hätten eimal no Zwärgleni in ysem Telti gläbt; und eis von dene, wa die Hushaltig hed bchennd, heig nen es Mutschli braachd. Äs heig ne gseid, dass s mit dem Hegel nie terffen dMitti gryffen, sust waxi nen denn der Mutsch nimmeh naha. U we s nie meh wa den halben nähmen, su heige s geng Spys im Tisch-Chasten.
Nah un nah syn die Lyt ze nem Sachli choon und heis ganz guet chenne gamchen. Das ist aso ggangen, bis se si hein afaa meinnen u syn hochmietig worden und hei gmeind, es megi alls erlyden. Sie hei gsinned, jetz chenne s mache, was s wellen. U richtig: eis an em Abend heds den Atten eimal verzennd u zeekd, es Schnäfli meh wa d Hälfti z nään. Der Tyfel u der Gwunder hein ne gstipft, und är hed eimal zlest un am End e waartliha Bitz meh abghiwen.Aber am andre Tag, wa s hei welle tischinieren, hei s lang chenne dMyler verziehn ud Oige verträäjen: ganza ist der Mutsch nimmeh worden.
Aus: C. Englert Faye, Von kleinen Leuten. 102 Zwergensagen, Feen und Fänggengeschichten aus der Schweiz, Bern 1937.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch