Rudolf von Habsburg und die Zürcher
Rudolf von Habsburg und die Zürcher
Nachdem die Zürcher die hoffärtige Antwort des Herrn von Regensberg empfangen hatten . . . wandten sie sich an den Grafen von Habsburg, ob er die Hauptmannschaft annehmen und sie zuhanden des römischen Reiches bis zur Wahl eines künftigen Königs oder Kaisers beschirmen wolle. Sie schickten zwölf Männer zu ihm auf die Habsburg. Dort wurden sie mit Ehren empfangen und wohl angehört. Rudolf war um diese Bewerbung sehr froh und ritt mit ihnen nach Zürich. Sie schwuren, einander Leib und Gut zu retten und zu helfen gegen alle, die sich unterständen, sie an Leib und Gut, Ehre und Freiheiten zu hindern. Dies geschah im Jahr 1265. Also setzte sich Graf Rudolf auf die Feste Kyburg, damit er besser zur Stadt Zürich und ihren Händeln sehen konnte.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Stadt Zürich und Zürichsee
Nach Brennwald I, 129, ins Neuhochdeutsche übertragen, sonst unverändert
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.