Galgenbäume
Galgenbäume
Nicht weit von der Landstrasse, beim jetzigen Schützenhaus im Dillhaus‚ erhebt sich eine Talterrasse, von der man eine schöne Aussicht geniesst auf den untern Teil der Gemeinde Bauma. Auf diesem Hügelvorsprung, der Hünnger genannt, stand, wie sich die Alten erzählen, in fernen Zeiten ein Galgen. Dort haben seinerzeit die Herren von Hohen-Landenberg Diebe und Mörder aufhängen lassen.
Gerade auf der anderen Seite der Töss‚ oberhalb Blitterswil, im Esterli, liegen einige sonderbare Felsklötze. Auch da, heisst es, hätte der Galgen vom Eichschloss gestanden.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Oberland
Mündlich überliefert 1925 von Heinrich Kündig-Honegger in Blitterswil und Emil Rüegg-Erzinger in Undalen.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.