Der Hüfigletscher
Alte Leute erinnern sich noch, dass der imposante Hüfigletscher im Hintergrunde des Maderanertals den Boden, Gries genannt, der sich zu seinen Füssen etwa halbstundenweit nach Westen ausdehnt, ausfüllte. Ja eine Volksüberlieferung in Bristen, die sich seit uralten Zeiten von Geschlecht zu Geschlecht weitergepflanzt hat, sagt, er sei zu seiner Zeit bei der heutigen St. Antonikapelle zu äusserst im Tal ob Amsteg über die Felsen heruntergehangen, und bevor er wieder soweit vorgerückt sein werde, würden auch die Bruderklausenweissagung und die Prophezeiungen von einer Weltänderung nicht in Erfüllung gehen.
Frau Walker-Furger, Albin Gnos u.a.m.
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.