Die Schneckenhäuschen
Nei, bim Turbä-Grabä hä-ni niä nytt gfundä ohni eppä Holz. Weder einisch bin-i ufämä Biälti (kleiner Hügel) gsässä. Und darnah gseh-n-ich uf einisch ä Tschuppä prächtigi, chlyni, chlyni Schnäggähysli vor-m'r zuechä ammänä Hyffäli. Z'ersch hä-ni tänkt, i well-s mit mr hei-nä, weder i hä-s due doch la sy. »Dü hesch ja keini Chind däheimä«, hä-ni zuemmer sälber gseit. Morädess bin-i dert wider ga lüegä, aber da isch keis einzigs vo deenä Schnäggähyslänä meh ummä gsy. Speeter bim-mi doch grüwes gsy, dass-i-s nytt mit mir gnu hä; ich glaubä, das wär nu cheschlichi War gsy.
M. Anna Schmid, 78 Jahre alt, Hospental
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.