Der Rötelstein
Der Rötelstein
Dieser geschützte Findling liegt in einem Wäldchen etwa 200 m nördlich des zu Oberembrach gehörenden Hofes Rotenfluh, der von ihm den Namen bekommen hat. Der Block besteht aus Sernifit, d. h. aus rotem Ackerstein, umfasst ca. 70 m3 und ist seit 1869 im Besitz der Zürcher Naturforschenden Gesellschaft, worauf eine dort angebrachte Tafel hinweist. Das ist nun auch so ein „Elfischtäi“, der sich nach der alten Sage umgedreht habe, wenn in Embrach um 11 Uhr geläutet worden sei. Hier wie andernorts glaubte man ehedem, der Teufel sei über die das Christentum annehmenden Hofleute so zornig geworden, dass er diesen Block nach ihrer Siedlung geworfen, sie aber nicht recht getroffen habe. Immerhin sei der Stein so stark mit seiner Wut erfüllt worden, dass er sich beim Ertönen des christlichen Glockenzeichens noch lange Zeit missmutig bewegt habe.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Unterland
Wörtlich aus Hedinger, S, 23. Seine Quelle: Persönliche Mitteilung, Anmerkung Hedingers: Ein solcher Stein lag früher auch oberhalb des Dorfes Otelfingen.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.