Unghür-Hubel
Im Kanton Bern liegt ein Forst, Bannholz genannt, wo sich merkwürdige Grabaltertümer finden, namentlich der "Unghür-Hubel," mitten im Forst, an der Strasse zwischen Heitern und der Süri bei Laupen. Es ist ein vereinzelt aufgelagerter, runder Hügel, von 30 Fuss Höhe. In Bezug auf die Totenstätte und zugleich auf Reste von Bauwerk, welche auf seiner Höhe vorkommen, wird der Hügel wohl auch das Unghürschloss genannt. Auch geht hier die Sage, dass der Teufel hier bisweilen auf einem Aschentuch Geld sonne, welches aber beim Hinzutreten verschwinde
Quelle: Theodor Vernaleken, Alpensagen - Volksüberlieferungen aus der Schweiz, aus Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Salzburg, Ober- und Niederösterreich, Wien 1858.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung www.maerchenstiftung.ch