Felsen verkünden den Tod der Freiherren von Hohensax
Zwischen Salez und Sennwald liegt das Schloss Forsteck. Dieses Schloss gehörte früher den Freiherren von Hohensax, welche ihren Namen von der von ihrem Stammherrn erbauten Burg Hohensax hatten. Von diesem Geschlecht, über dessen Geschick der Dämon des Unfriedens und der Zwietracht waltete, ging die Sage, dass, sobald der Tod einem seiner Mitglieder nahe war, von den hohen Bergen, welche die Baronie Hohensax von dem Kanton Appenzell trennten, sich ein großes Felsstück losriss und mit donnergleichem Getöse bis auf den Vorhof des Schlosses Forsteck herniederrollte.
C. Kohlrusch, Schweizerisches Sagenbuch. Nach mündlichen Überlieferungen, Chroniken und anderen gedruckten und handschriftlichen Quellen., Leipzig 1854.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.