S grau Männli
Ein früherer Oltinger Jäger erzählte: «I bi einischt ufem Astand gsi i der Sennweid obe, grad i der Nöchi vom Bahnstei. Lang isch nüt cho, aber do undereinischt purzle zweu Tier überenander übere, vor mer zue. I ha se für Hase agluegt, nimme d’Flinte und tätsch! Wo si der Rauch e chly verzge gha het und i will luege, öb wenigschtens ein vo dene Kärlene ligg, gsehni niene kei Has meh, derfür stoht es graus Männli vor mer zue, we der Tüfel het’s usgseh. En Augeblick ha-n-is agluegt und es isch mer i Sinn cho, ass mer einischt eine gseit het: die Graue sy vill schlimmer as die Schwarze. Item, i ha my Flinte-n-aghänkt, bi d’Eimet ab und heizue so gschwind as i ha chönne. Und jetz wüsset-er, worum ass i nümme-n-uf d’Jagd goh. I will nit noh einischt eso öppis erläbe.»
Quelle: G. Müller/P. Suter, Sagen aus Baselland, Liestal 1939.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung, www.maerchenstiftung.ch