Im Wätterluft
Ns ischd an enem chalte Tag ingäänds Wintermanet gsiin, d'Strewwi abha und d'Bäim läär, dr Winter im Bärgen und ds Chrüüd abgetzds. Us em Mattenhäiffen häi d'Wiiber und d'Chind die leschte-r-Rääbi und Runggli häitaan.
Obenhar ischd dr Wätterluft ggangen. As hed toosed; d'Tanni häi si gchrimmd, und d'Delden häi giigampfed. Schneerüoti sii chun; äi Stoibbeten hed die ander gjagd; i Churzem hed's uber- grääwwds ghäben.
Um ds Dorf um ischd no alls stills gsiin; nummen hie und da ischd e Schneefläigen chu z'fläiserlen.
Mier Büoben häin däm züogseen. „Wie das tüod!", hed äina gsäid. Um Peetsch hed gmäind: „Das siin Gäischter. Das brichted ds Groosi geng. Si chemen im Wind und tien eso brielen und chittellen im Bäimen und wäi sa zerschriissen."
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.