Dr Chnächt und dr Bbüür
Da ischd e Bbüür gsiin; zen däm ischd äina chun, as we 's nen hätti derhargschniid, ob är eppa e Chnächt mangleti.
Dr Bbüür hed äine bbrüüchd und hed nen agstelld.
Döe isch'sch ggangen bis in Hewwed. Dr Bbüür hed en grossa Schmäiss ab ghäben; chlingeldirrs wä ds Heww gsiin; aber unna im Land hed's afa bbooggen, und dem Briensergraad naa hed's schon e Schmäizete ggän. Dr Bbüür hed afa däligen uw wättren und hed egghäim mee es grächts Wort ggän.
Aber dr Chnächt hed gsäid, da brüüchi är niid ab dr Ziilete z'siin; är selli i-l-laam machen. Är hed es Stäckli gnun; in allen Eggen hed er mid däm uf ds Heww grierrd; döe isch'sch vun im sälber am Madi u-w-Wällmleni ggangen; derna hed er mid dem Stäckli d'Wällmleni atipfd; döe siin die üüf; wie Graswirm häi s' afa schnaaggen, siin gäge d'Schiir und über d'Läitren üüf und i d'Dili, äis naa em andren, und ds Wätter ischd chun, und nid en Halen ischd düüsse bbliben und nassi worden.
Aber dem Bbüür isch'sch doch nummen halbewwäg rächt gsiin. Dr Chnächt hed im nid gfallen. Är hed es Firwort ghäben, hed im de-l-Loo ggän und hed ne-l-lan gaan.
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.