Es schlimms Zwäärgli
Äis ischd es Mäitli bin enem Zwäärgli gsiin. Wee s wä zöö- n-im chun, chennt i nid sägen. Äs hed dem Zwaärgli meesse-l- lüüsen und sträällen, ung gar griiselli hed im uf d‘ Lengi drab ggrüüsed. Gäre-w-wä's häin; aber ds Zwäärgli hed's nid laan gaan.
Äis hed's dem Zwäärgli umhi gsträäld und den Hiwwel erläsen. Iwwäreddäm hed ds Zwäärgli afan näiten und näiten; döö hed's ds Hoit laan hangen, und es Raschtli dernaa hed's gschlaafen wee nes Ditschi.
Ds Mäitli hed zöögseen; uf e Zeewwen isch'sch zer Tiren; hibschelli hed's üüftaan und hed si zur Chuchi üüsgmachd; dernaa hed's afa-l-loiffen u-l-loiffen; äs ischd häichun und froo gsiin, das's nimmä hed meessen bin däm Uflaad siin.
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch