Der Schatz auf der Rütihard
Zwei Männer hörten einst von einem Schatz, der auf der Rütihard tief in der Erde vergraben liege. Sogleich machten sie sich auf die Suche und begannen eifrig zu graben. In einiger Tiefe stiessen sie auf etwas Hartes. Es waren eiserne, angerostete Truhen. Die Schatzgräber legten sie hastig frei und öffneten sie. Goldene und silberne Münzen, kostbare Edelsteine kamen zum Vorschein.
Doch während sie gebannt die Reichtümer bestaunten, kamen zwei unbekannte Männer des Weges. Sie blieben bei den Schatzgräbern stehen und blickten neugierig in die Grube hinunter. In diesem Augenblick wurde der Schatz von unsichtbaren Händen mit Erde zugedeckt. Kein Mensch fand ihn wieder.
Muttenz
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.