Erzählen
wirkt Wunder

Die Stiftung für Märchen und Erzählkultur

E Gschäll as Rägezeiche

Land: Schweiz
Kanton: Basel
Kategorie: Sage

Es sy emol zweu verwandti Maitli bi eus z Brätzbel uf Bsuech gsi. Wo si wieder furt sy, bin i mitene bis uf e Holzebärg uufe. Won i wieder zrugg bi, han i hinden an mer e Gschäll gchört, wo allewyl nööcher cho isch. Am häle, silbrige Ton a hani i dänkt, das syg allwäg e Scheese. Im gheime ha mi gfreut, ass i villicht chönn mitryte, bsunders will i gseh ha, ass si der Himmel afot überzie. Uf eimol han i nüt meh gchört, i luege zrugg, ha aber niene e Fuerwärch gseh. Bim Gausmetwäg chunnt en olt Müeterli zue mer. I has gfroget, öb nit e Fuerwärch do dure syg, I haig s Gschäll gchört. Das Müeterli het gsait: «So, so, Dir hait das au gchört, jetz gönget aber weidli hei, s chunnt jetz sicher gly cho uusleere.» I bi noni deheim gsi, bin i scho pudelnass gsi.

Ziefen

Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.