Der unheimliche Wandergefährte
Als einst eine Frau nachts von Buus nach Maispach ging, gesellte sich plötzlich ein Mann zu ihr, der eine glühende Haue auf der Schulter trug und eine Strecke weit stumm neben ihr her schritt.
Die Frau erkrankte nachher wegen des ausgestandenen Schreckens so heftig, dass sie längere Zeit das Bett hüten musste.
Man vermutete, der geisterhafte Begleiter sei zu seinen Lebzeiten ein leidenschaftlicher Wässerer gewesen, der seinen Nachbarn das Wasser abgegraben habe; nun müsse er nach dem Tode sein Unrecht büssen.
Buus
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.