S Pfaffegässli

Land: Schweiz
Kategorie: Sage

Unterhalb Lupsingen, nahe beim Brüggli im Oristal, zweigte ein schmaler Feldweg von der Landstrasse ab und führte einem Lebhag entlang. Dieses Wegstück trägt den Namen Pfaffegässli, weil sich dort ein Pfarrer von St. Pantaleon erhängt habe und seither von Zeit zu Zeit dort gesehen worden sein soll.

D Schärtene war eine Hausiererin von Büren. Aus der Sandgrube von St. Pantaleon verkaufte sie Sand, womit die Frauen und Töchter am Samstag ihr hölzernes Küchengeschirr scheuerten. Sie will die Erscheinung mehrmals gesehen haben. Sie war an Fronfasten geboren und sah darum mehr als andere Leute.

Lupsingen

Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976

Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.

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