Die neckenden Kinder

Land: Schweiz
Kategorie: Sage

In einem Dorfe des Oberwallis wollte ein Bruder den andern nicht heiraten lassen, weil dieser eine ihm missbeliebige Person zur Braut gewählt hatte, und gab ihm, als sonst kein Abmahnen half, sogar Gift. Das musste aber der Mörder büssen; er fand keine Ruhe mehr. Zwei Kinder folgten ihm Tag und Nacht nach; neckten und quälten ihn auf alle mögliche Weise, bis er durch Exorzismen sich derer wieder losmachen konnte. — Die Leute meinten (und meinen noch), das wären die Geister der Kinder gewesen, denen der Brudermörder das Dasein vorenthalten.

 

Quelle: M. Tscheinen, P. J. Ruppen, Walliser Sagen, gesammelt und herausgegeben von Sagenfreunden, Sitten 1872.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch

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