Erzählen
wirkt Wunder

Die Stiftung für Märchen und Erzählkultur

Titel
Märchenforschung: Theorien, Methoden, Interpretationen
ISBN-10(13)
9783823366294
Autor
Kathrin Pöge-Alder
Verlag
Gunter Narr Verlag
Publikationsdatum
2011-05-18
Edition
2. und 3., überarb. Aufl.
Sprache
Deutsch
Bild
Book Image
Standorte
Zürcher Oberland
Kategorie
Fachliteratur
Sparte
Märchenforschung
Inhaltsverzeichnis

Vorwort 9

1.  'Märchen' als Gegenstand der Erzählforschung 13

1.1 Zum Begriff 'Märchenforschung' 14

1.2 Zur Interdisziplinarität der Märchenforschung 15

1.3 Über die institutionelle Situation 18

2.   Im Kontext der Gattungen 22

2.1 Wort- und Begriffsgeschichte 'Märchen' 24

2.2 Merkmale von 'Märchen' 28

2.3 Grenzen zu den Gattungen der populären Literatur 34

     Sagen 35

     Mythen 38

     Legenden 39

     Schwank, Witz und Rätsel 42

     Sprichwort und sprichwörtliche Redensarten 45

2.4 Grenzüberschreitungen und Schnittmengen 48

2.5 Märchen und Märchenmotive 54

2.6 Fantasy-Literatur und Trivialliteratur 64

2.7 Mündlichkeit - Schriftlichkeit - Kontinuität? 65

3.   Entstehungs- und Verbreitungstheorien 70

3.1 Das Verbreitungsprinzip 'Migration' 85

      Indien als Ursprungsort 86

      Die geographisch - historische Methode 90

        Prämissen 91

        Arbeitsmethode 92

        Datierung und Wanderung 93

        Lokale Varianz 94

        Wirkungen innerhalb der Märchenforschung 95

        Kritische Auseinandersetzungen 97

        Zum heutigen Umgang 101

3.3 'Polygenese': Anthropologische Theorien 102

       Philosophische Grundlagen durch Theodor Waitz 104

       Die Suche nach 'Elementargedanken' 105

       Die Theorie der 'Survivals'  109

       Gemeinsame Entwicklungsstadien der Menschheit 111

3.4 Kulturgeschichtliche Merkmale als Datierungshilfe 116

3.5 Von der Prüfung des Einzelfalls 118

4.   Die Märchen der Brüder Grimm als Massstab 122

4.1 Zur Entstehung der Sammlung 123

       Märchen als 'Volkspoesie' 123

       Methodisches Rüstzeug 126

4.2 Die Initiation der Märchenforschung 130

4.3 Grundsätze zur Gestaltung der Märchen 132

4.4 Aufwertung und politische Funktion 136

4.5 Zum Beispiel "Das Wasser des Lebens" 139

4.6. Märchen für Häuslichkeit und Erziehung 142

5.   Erzählen - Erzählgemeinschaft 145

5.1 Erzählen als Kommunikation 146

5.2 Die Märchenerzählerin - der Märchenerzähler 148

5.3 Erzählen im Kontext des Lebens: Märchenbiologie 152

      Stofftradition - Regionalität - Authentizität 152

      Schilderungen von Erzählern und Erzählsituationen 152

      Einzelne Erzählerpersönlichkeiten 156

      Impulse der russischen Bylinenforschung 157

      Aktive und passive Traditionsträger 158

      Fokus auf die Erzählerinnen und Erzähler 159

      Erzählen als Performanz 162

      Standards der Erzählerforschung 163

      Die ahistorische Wunsch-Kategorie 'Mündlich' 165

      Erzählen als Lebensäusserung 166

5.4 Von den Anfängen des Erzählens bis zum 19. Jahrhundert  169

5.5 Das Erzählen im 20. Jahrhundert 173

       Professionalität und Authentizität 175

       Bücher oder Gehörtes als Quelle zum Erzählen 176

       Zum Numinosen in der Performanz heutigen Erzählens 177

       Motivation und Berufung 179

       Das Erzählen als Kleinkunstform 181

       Requisiten, Symbole und heutiges Erzählen 182

5.6 Überlegungen zu Erzählertypologien 184

5.7 Zeiten und Orte zum Erzählen 185

5.8 Märchenerzählen im 21. Jahrhundert 187

6    Zur Interpretation traditioneller Märchen 189

6.1 Aus der Vielfalt der Methoden und Interessen 189

6.2 Von der Struktur zur historischen Interpretation 191

      Biographische Notizen zu Vladimir Propp (1895 - 1970) 191

      Propps 'Märchen'-Begriff 193

      Der Entwurf eines Kompositionsschemas 194

      "Historische Wurzeln der Zaubermärchen" 201

       Propps Blick auf das "Wasser des Lebens" ATU 551 207

6.3 Form als Gattungseigenschaft 209

6.4 Stilbeschreibung Max Lüthis 212

      Biographische Stationen im Leben Max Lüthis (1909 - 1991) 213

      Gattungsmerkmal 'Stil' 213

      Quellen und Kritik 217

6.5 Der Text als Symbol und das Märchen als Medium 218

      Zum psychoanalytischen Verständnis der Märchen 218

       Märchen als Manifestation von Reifungswegen 223

       Zur Rezeption tiefenpsychologischer Interpretationsmuster 226

       Das Märchen als Medium in der Psychotherapie 231

       Märchen in der Pädagogik 233

6.6 Holbeks Synthese und Neuansatz 236

      Biographische Notizen zu Bengt Holbek (1933 - 1992) 236

      Zur Interpretation der Märchen nach Holbek 237

      Holbeks Symbointerpretation 245

6.7 Gender und Genderlect in der Märchenforschung 248

7     Literatur zur Märchenforschung 255

7.1 Abkürzungen 255

7.2 Ausgewählt Forschungsliteratur 257

7.3 Schriftenreihe "Ringvorlesungen" 273

7.4 Ausgewählte Textsammlungen 274

7.5 Bücher der Reihe EMG 277

8.   Personen - und Sachregister 279