Die wilde Jagd
Gang und gäbe war damals bei den älteren Leuten in Bellach der Glaube an die wilde Jagd des Dürst. Mit seiner einäugigen Meute jagte er in Sturmnächten von der Staalfluh hinunter in den Schauberg, durch das Holz ob Lommiswil, das Kühmoos, den Busletenwald, das Geissloch, den Staalenhof, wo bei dem Kreuz in der Nähe der Silberpappeln der einäugige schwarze Hund gesehen wurde, über Langendorf bis ins Gallmoos. Andere Male ging die Jagd auch von der Wandfluh her über das Brüggli, den Süls, Senset, dem Bellachweiher entlang, in dessen Nähe der Hund ebenfalls spukte mit seinem feurigen Auge.
Quelle: P. Keckeis, M. Kully, Sagen der Schweiz. Solothurn, Zürich 1987. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch