Der gespenstische Fuhrmann
Im Rintel bei Trimbach, in einem Bauernhause, spukte es. Alle Leute wussten solche Geschichten, die die Hausbewohner erzählt hatten. Selber hatten sie nie eines gesehen. Nur zwei Mädchen, die einmal zu dem Bauernhaus hinauf gehen mussten, sahen einen Mann mit einem feurigen Kopf und einer Geissel in der Hand. Sie sprangen den Berg hinunter und davon. Die Hausbewohner sahen auch einen schwarzen Mann, der nachts, obschon alle Fenster verriegelt waren, in die Zimmer kam. Die Leute liessen den Pfarrer kommen, der das Haus segnete, worauf keine Gespenster mehr gesehen wurden.
Quelle: P. Keckeis, M. Kully, Sagen der Schweiz. Solothurn, Zürich 1987. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch