Der Schatz auf Ruine Spiegelberg
Am Südabhang des Immenbergs, etwas westlich Wetzikon und Zezikon, stand noch in neuerer geschichtlicher Zeit das Schloss Spiegelberg (zusammenhängend mit dem Spiegelhof Frauenfeld). Jetzt sind in den Föhren und Haselnussstauden nur noch schwache Ruinenreste zu finden, in welchen die Jugend zu Zeiten neugierig stöbert. Alte Leute der Gegend, z. B. in Lommis, behaupteten, im Hügel sei in tiefem Gewölbe noch ein Schatz verborgen, bewacht von einem grossen Hunde.
Erzählt von Elisabeth fröhlich, geb. Bachmann, geb. 1805, gest. 1889, Urgrossmutter von Lehrer Gremminger, Speiserslehn
Quelle: A. Oberholzer, Thurgauer Sagen, Frauenfeld 1912
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch