Pfyn eine Stadt
Eine in der Quellensammlung Monés herausgegebene Chronik von Konstanz sagt über Pfyn zum Jahre 307 folgendes:
Dar nach lang do war si (Stadt Konstanz) gebessret von ainem Küng hiess Constantinus, der sass ze den ziten zu Bürglen in dem Thurgöw und och ze Pfyn. Da was ain grossi Statt, das es voller Hüser stund, hie zwai, dort achti, hie zwainzig, hie drü und das es so besetzt was von Pfyn bis gen Marcbach (jetzt Maltbach) zwüschent Mülhan und Pfyn und unz (bis) gen Walanhusen (Wellhausen). Es warent och gar vil Hüser und schöni Gefäss bis gen Mülhan, von Mülhan bis gen Wigoltingen, gen Märstetten bis gen Bischofzell. Und sass och ze den Ziten ain Bischof ze Pfyn und ain Kaiser ze Zürich und der was aber nomen ain Kaiser von der Siten genommen des obersten Kaisers ze Rom. Es warent och gar vil schöner Burgen umb Pfyn; wo nomen (irgendwo) ain gut Burgstall was, es wär von Gebirg oder von Wasser, da ward ain Vesti hingebuwan.
Quelle: A. Oberholzer, Thurgauer Sagen, Frauenfeld 1912
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch