Mutabor Märchenstiftung

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Di Zit ischt da, aber dr Man no nid

Land: Schweiz
Kanton: Graubünden
Region: Klosters
Kategorie: Sage

Ammal sind arem Wintermorged am par Purä vam Chloschter in d Alp iin an dn Häuzug. As ischt an leewa (lauer) Luft gangen, und ma het ganz guat gmerkt, dass ds Wätter umkhiiän well. Wia diä Purä dua a Stuck dinna gsi sind, khörendsch am Bärg dobna rüafm «Di Zit isch da, aber dr Man no nid!» Schi heint das gar nid vrstandn und heind änandern äso angluaget. Uf eimmal ischt eina hinder nän här choon, was gischt, was hescht. Er het gschwitzt wi as Buuross (Pflugpferd). «Wa witt du äso hin?» het dua eina van denän Puren gfreeget. «Beit (wart) em bitz, miar chommend au mit dr!» Dua seit discha zua nän: «I muass gschwindr gähn as iar, as pressiärt halt.»

«Ja nu, sa gang in Gotts Nammen!» seit dua eina. Und discha ischt fort, as obs brunni.

Wia där a Stuck vürus gsin ischt und grad arama Laubänenzug vrbi ischt, hets dobna in dä Felsn angfanga chrachn, und d Laubana ischt apper choon und het dän Man chlaftertäuf zuagädeckt. Jez heint di andären dua gwisst, warum dass in dä Felsn gärüaft hed.- «Di Zit ischt da, aber dr Man no nid!»

J. Vetsch. Ds Goldbrünneli. Eine Sagensammlung aus Klosters und Umgebung. Klosters 1982, © J. Vetsch

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