Visperterminen
Im abgelegenen Nanztal (1596 m bis 2507 m) befanden sich mehrere Gemeinden, die eine eigene Pfarrei bildeten. Noch heute zeigt man den Ort, wo die Kirche und der Friedhof gewesen. Nie lässt sich auf diesem Platze eine Viehherde zur Nachtruhe nieder. Der berühmte Heidenwein, der jetzt im Gebiete unter Visperterminen gedeiht, soll ebenfalls von den Höhen des Nanztales herstammen.
Frühere schriftliche Quelle: Walliser Sagen, Historischer Verein von Oberwallis, Band 1 (1907), Nr. 2, S. 6.
Aus: Josef Guntern, Volkserzählungen aus dem Oberwallis. Sagen, Legenden, Märchen, Anekdoten aus dem deutschsprechenden Wallis. Basel 1978. © Mit freundlicher Genehmigung der Erbengemeinschaft. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung. www.maerchenstiftung.ch