Das Galanda-Gold
Es ging einmal ein älterer Mann aus Felsberg in den Wald, um Holz zu sammeln. Er kam dann auch in die Gegend der Goldgrube »goldene Sonne« hoch oben an der Galanda. Dort habe er sich niedergesetzt, um auszuruhen, und sei dann eingeschlafen. Als er erwachte, habe er vor sich an einem Steine hängend einige Goldklumpen gesehen, welche so schimmerten, dass er darob geblendet wurde. Als er diese Goldklumpen habe anfassen wollen, seien sie nicht mehr gewesen. -
Eine weitere Sage ist die, dass wenn man das Wasser eines kleinen Bächleins, welches jetzt verschwunden ist, in ein Gefäss aufhielt, das Wasser zu blankem Gold wurde.
Quelle: Volksthümliches aus Graubünden, D. Jecklin, vollständige Neuauflage, Berlin 2014
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.