Der Spuk beim Pilgerbrunnen
Der Spuk beim Pilgerbrunnen
Im Stadtteil Unterstrass in Zürich wurden in früheren Zeiten drei Brunnen unterhalten, die zur Erquickung der Wallfahrer dienten, welche nach Einsiedeln zogen. Einer stand beim „Weißen Kreuz“, ein zweiter, „Gnadenbrunnen“ genannt, auf dem Riedtli an der Langmauerstrasse. Der dritte, der „Innere Pilgerbrunnen“ steht an der „Bsetzten Gasse“ beim Beckenhof.
An letzterem Ort soll in der Schlacht bei Zürich im Herbst 1799 ein russischer Oberst gefallen sein, und abergläubische Leute behaupten (noch um 1900), derselbe spuke immer noch an dieser Stelle.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Stadt Zürich und Zürichsee
Escher, Ober- und Unterstrass, S. 188.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.