Das Schloss im Girenbad
Das Schloss im Girenbad
Einige Schritte oberhalb des Kurhauses Girenbad steht ein altersgraues, behäbiges Haus, das noch aus der Hagheerenzeit stammt. In der geräumigen Winde sind einige Blockhäuschen eingebaut. Das sollen Gefängniszellen gewesen sein. Möglich wäre es schon, denn das Schloss war einst ein Gerichtssitz. In diesen Kammern sollen Peinigungswerkzeuge aufbewahrt worden sein. Kurz nach 1798 seien diese Instrumente durch Erbschaft an den Zürichsee hinübergekommen. - Vom Schloss aus führte ein unterirdischer Gang, sagt man, nach der Täuferhöhle.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Oberland
Mündl. überliefert durch H. Feurer-Bodmer, Loch-Hinwil, und H. Bosshard, Gemeindegutsverwalter um 1950.
Der ganze Habitus des Hauses erneut mit seinen spätgotischen Fenstern und den Sperrbalkenlöcher am Tor noch an ein Schloss.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.