Das Schloss im Sternenberg
Das Schloss im Sternenberg
Oberhalb des Höchstockes ist das Schloss Sternenberg gestanden. Von seinen Besitzern ist aber nichts bekannt. Die Kirche Sternenberg wurde nach der Sage 1705 und 1706 aus den Steinen dieses Schlosses erbaut. Der Weg von Juckern an der Töss den Berg hinan bis auf den Höchstock heisst „der Rittweg“ und soll nach der Überlieferung von den Rittern des Schlosses Sternenberg gebraucht worden sein.
Unterhalb Höchstock, in einer tiefen, waldigen Schlucht, befindet sich eine Höhle, die Burg- oder Schlosshöhle, vom Volk auch das „Hagheerenloch“ genannt. Hier wurden 1770 eine grosse, starkgebrauchte Kochherdplatte und eine Lampe gefunden. Man glaubt, dass hier Wiedertäufer und Sektierer vor den Verfolgungen der Regierung Zuflucht gesucht haben.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Oberland
Nach Jahrbuch Pfäffikon Nr 3. S. 24/25. Über Sternenberg findet sich in der „Zürcher Chronik“, 1956, Nr. 3 eine grundlegende Arbeit von Hans Kläui. Zum Hagheerenloch vergleiche noch „Reformiere Schweiz, 1956, Nr. 2. S. 48; Stutz, S. 149/150.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.