Vom Rifferswiler Moos
Vom Rifferswiler Moos
An der Stelle wo heute die weite Fläche des Rifferswiler und Hauser Mooses als Torf- und Streueland sich hinzieht, war einst nichts als Sumpf, den kaum eines Menschen Fuss betreten konnte, ausser in ganz kalten Wintern. Die weite Ebene gehörte den Herren auf der Schnabelburg, die das Land aber gering schätzten.
Als einst einer dieser Herren einem Krieger den Sold zahlen sollte, liess er ihm die Wahl zwischen einem Helm und dem sumpfigen Moos. Der Krieger zog den Helm vor und verzichtete auf die weite Fläche Landes, wo später wertvolle Streuerieder lagen und jährlich für grosse Summen Torf gewonnen wurde.
Quelle: K. W. Glaettli, Zürcher Sagen 1970, Knonauer Amt
Gchr. Mettmenstetten 1905; Stauber, S. 51.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.