Toggeli als Begleiter
Ein im Jahre 1913 verstorbener Schächentaler erzählte: »Eines Morgens in aller Frühe, die Sterne glänzten noch alle am wolkenlosen Himmel, wanderte ich mit einem, wie ich meinte, mir Bekannten gegen Flüelen, weil ich nach Luzern fahren und dabei das Marktschiff benutzen wollte. Auf einmal verliess mich mein Begleiter mit den Worten: ›I ha noch Gschäfti i dem Hüs dert,‹ und in wenigen Augenblicken war er meinen Augen entschwunden, ich weiss nicht wie, und durch das Gwätti jenes Hauses hinauf, das er mir bezeichnet hatte, kletterte eine schwarze Katze und sprang durch ein Fenster in das Haus hinein. Bi mym Eich, ich gloibä, der isch ds Toggäli gsy und isch dert äs Meitli ga plagä.«
Pfr. Jos. Arnold
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.