Eine Stelle
auf der nie Schnee ansetzt, die immer aper bleibt, findet man auf der Strasse von Altdorf nach Flüelen bei Schrotner Sepp's Gaden im Tramgeleise. Dort sei ein Kapuziner verunglückt, und auch das Kreuz an der Gadenwand bewahre das Andenken daran.
Karl Planzer, 19 Jahre alt, von Sisikon
Anmerkung: 29. März 1830 wurde dort der Kapuziner, P. Constantin Müller vom Schlage getroffen. Nach andern soll das Kreuz an die ehemalige Kapelle St. Jakob am Riedweg erinnern, die bis Mai 1799 in der zum genannten Stalle gehörigen Wiese einige Meter östlich der heutigen Landstrasse und nördlich des Stalles gestanden hat.
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.