Weib statt Hase
Im Bärgli ob dä Heegä häig äinisch ä Jeeger – er häig Franz ghäissä – uff nes Hasli gschossä und häig's troffä. Und d'rnah, wo-nn-ers häig wellä ga nä, syg äsoo äs Schlunggi-wybervelchli da glägä stad'm Hasli und häig i dä Haarä kratzet und häig gsäit: »Franziscus, iähr wettet gloüb Hasä schiässä.« Wytters cha-n-i nymeh sägä. Weder är syg düe ämal häi. – Derä Värsli het d'r Vatter vill gwisst; weder si wäret de wyttläiffiger gsy, as-es ich etz da v'rzellä; ich ha meh dä halbs v'rgässä.
Joder Gisler, 51 Jahre alt, Spiringen
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.