In der Strassenkreuzung
beim Gut Dreiangeli in Altdorf sah eine Frau aus der Nachbarschaft vor vielleicht etwa 30–40 Jahren nachts zwischen 11–12 Uhr öfters einen Priester mit einem Buch unter dem Arm hin- und herspazieren. Auf der Seite gegen das Dorf ging er nie weiter als bis zum Nussbaum grad unter dem Dreiangeli-Haus 1. Wenn man ihn anredete, verschwand er; es war ein Geist.
Frau Albertine Jauch, 70 J. alt.
Fußnoten
1 Aus diesem Hause ging im 19. Jahrh. ein Priester hervor, namens Johann Josef Regli; vielleicht bezieht sich die Sage auf diesen.
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.