Der Teufel hilft hagen
In einem versteckten, einsamen Berggütlein des Schächentales waren Vater und Sohn in den Pfingstfeiertagen mit der Aufrichtung eines Zaunes beschäftigt. Da gesellte sich Einer zu ihnen und fragte: »Chani oi hälfä?« »Sovill dü witt«, antworten gleichzeitig die beiden Feiertagsschänder, obwohl sie den Dienstfertigen nicht kennen. Und dieser legte Hand an; äs heig-em heillos wohl üssg'gä und imbeediat syg der Hag fertig gsy. Als aber der Gehilfe Abschied nahm, kamen unter seinen Hosen ein Paar Bocksfüsse zum Vorschein.
Michael Walker, Altdorf
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.