Der Teufel und die Schneiderin
Da het der Tyfel einisch än Akkord gha midärä Schnyderi, sy wellet jedes ä Tschoopä machä, und wenn är synä vor ihrä fertig heig, sä syg sy syni. Güet, diä Schnyderi het der Akkord underschribä, und diä zwei hend afah drüfflos biäzä. Der Horäma het düe fryli mächtig aarigä wellä sy und hed ä sonnä langä Nähtlig igfädmet, das-er jedesmal midem het miässä drymal um ds Hüs ummäläuffä, wen-ä-n-är het wellä duräziäh. Und so isch es düe äbä chu, dass der Tyfel erscht agfangä het, d'Ärmel ibiäzä, wo d'Schnyderi mid ihrem Tschoopä scho fertig gsy isch.
Franz Arnold, 25 Jahre alt, Bürglen
Quelle: Müller, Josef: Sagen aus Uri 1-3. Bd. 1-2 ed. Hanns Bächtold-Stäubli; Bd. 3 ed. Robert Wildhaber. Basel: G. Krebs, 1926, 1929, 1945
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.