Vomene Bruederstrit
Vomene Bruederstrit
’s Chiupbechli z’Leimiswil heig vor vielne Johre zweine Brüeder ghört, wo guneiset heige. Im Chiupbechli sige sie bim Mäihe hingerenangere cho. Beid heige mit de Sägetze ufzoge u eine heig gseit: „We du ziehsch, ziehn i au!“ Dermit heig eine zoge u diesen au, u beid sige tot uf em Platz bliebe.
Jetz, wie’s de geiht! D’Lüt hei gseit, do sig nid alls sufer. Einisch, äs isch i dr Ärn gsi, isch es derhär cho u hett is d’Zatte wit dür d’Luft us gno. Mir hei äi Rung e Tauner gah, wo au isch derbi gsi; dä het drufabe gäng dervo brichtet u het welle ha, das sig nit mit rächte Dinge zue- u härgange.
M. Sooder, Sagen aus Rohrbach, Huttwil 1929
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.