S Gsigwybli
Land: Schweiz
Kanton: Basel
Kategorie: Sage
An der Stelle, wo der «Bergweg» gegen den Schmutzberg umbiegt, heisst es «im Gsig». Dort soll ein Weiblein mit Kopftuch, einem weiten «Tschope», einer langen äJunte» und einem «Fürtuech» erscheinen. Es trage ein Körblein am Arm. Mit diesen Hinweisen auf das «Gsigwybli» wurden früher in Läufelfingen etwa Kinder geschreckt.
Quelle: G. Müller/P. Suter, Sagen aus Baselland, Liestal 1939.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung, www.maerchenstiftung.ch