Nid en Halen Heww mee
Z'Äppigen ischd en Gäissler gsiin; är hed en Gade volla Gäiss ghäben; aber scho vor em häiligen Aben es Hewwstockelli, we d'Chatz drüüfgumped wän, wä's umghiid. Däm häi rra chennen angän, am häiligen Abe brichte Tschämeni und ds Treecht, äis wee ds ander, är sellti o äis ing Gaden und losen, was d'Triihelgäis sägi.
Das Mandelli hed glosd und ischd äimmel am häiligen Aben ing Gaden. In dr Dili ischd aber schon äina gsiin, wa zen enem Chlack abhi hed welle bbrichten. Wa si ds Mandelli hed uf em Barne gsädled ghäben, hed där in dr Dili afa jaammren und sägen: „E, e, e, e! Schom bbald Niwwjaar um bbald nid en Halen Heww mee!"
Dr Bock ischd hinna an dr Wand gsiin; där hed mi dem Stil a d'Wand dibbeled.
Derna ischd das Mandelli dirhar ge bbrichten, was d'Triihelgäis gsäid häigi, und dr Bock o, där häigi si bschiizged und o gmachd: „E, e, e, e, e!"
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.