Ds Nachtvolch und dr Zwirgiriiter
As hed gnachted. Döö wän ingäänds Winters drii Mäitleni vun Gäisholz gäge-w-Willigen. Si siin dire Waald ab und zen enem Schiirli chun. Vun unnen üüfa sii rra o underwägs gsiin; si häi bbrimelled um bbrichted. DMäitleni häim ma gfirchted und springen hinder ds Schiirli. E-l-lenga, lenga Zug gäid verbii; uf e Stäine chlepfe Stäcken; Sprangi gän üüf, und alli brimellen und chaflen uber enandren üüs. As ischd ds Nachtvolch gsiin!
Aber wiiter embrüüf hed's o Lärme ggän. Es Ros sprenggd derhar. Döö gid's es weeschts Breel; ds Nachtvolch chunnd emzrugg z'brogslen; alli breelen uber enandren üüs; ds Ros sprengd obsi!
DMäitleni häi gschlottred wee aschpis Loib. Alli driji sii chrank worden; äis ischd gstorben; dee andre siin umhi zwägchun.
En alta Man hed alls chennen üüslegen. Vun unnen üüfa ischd ds Nachtvolch underwägs gsiin; vun oben inha ischd dr Zwirgi riiter chun. Das ischd nid gööt chun; äs gid es griislis Wäsen, wen Gäischter enandren ebchemen.
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.