J-r-Renen
J-r-Renen an Gummen hed en Älper us dr Golderre ghittned. All Aben ischd es Zwäärgli zöö-n-im z'Dorf chun. Bir Fiirgrööben ischd em Blatte gsiin; da drüüf isch'sch gen hocken und hed si am Fiir gwärmd um bim Chääsen u Zigre zöögseen.
Dem Älper ischd där Dorf uf d'Lengi firaga worden. Äis Abeds hed er d'Blatten i ds Fiir gwelbd und sa häissi gmachd. Wan er hed täichd, ds Zwäärgli chennti bald chun, hed er sa umhi de Stotzwäg dartaan.
Ds Zwäärgli ischd chun; ooni alla Argwoon hed's wellen uf d'Blatte räblen und hed si griisli verbrennd. Schiizli hed's afam breelen, ischd zer Hittetir üüs, und in allem Gaan hed's gmööled:
„Hiir kam ich heehar,
aber ds Jaar nimmä mee!"
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.