Bir Matteschiir und im Binzerren
Friejer ischd dr Brüüch gsiin, das Mäitleni um Böeben üüsser ds Dorf ggange siin und i Schiirenen und i Dilenen ubernachted siin.
Äis wän döe es Mäitli zen enem Böeb gschlagen; är hed's nid bchennd; aber si sii-r-räätig worden, gäge d'Binzerri z'gaan, und häin da bin arra Schiir zöehi und i d'Dili wellen. Ds Mäitli ischd vorüüs über Läitren embrüüf und dr Böeb hinnen naha. Etz gseed er, wie ds Mäitli mid Gäistschäägglenen uf e Säigle stäid; äs ischd ds Gäismäitli gsiin! Är springd ab dr Läitren, loifd gäge d'Farnerri, dir d'Riiti anha und uber en Grind uber bis häin!
Das häin iiser dick und vil verzelld, wie friejer Mäitleni um Böeben geng zer Matteschiir siigen und da in arra Dili ubernacht siige gsiin.
Äis häige s‘ umhi wellen; es Mäitli siigi vorüüs über d'Läitren embrüüf; döe gseed äina bien im Gäisfiess, är springd zrugg, alli andren im naa, Mäitleni um Böeben, gäge ds Mattengässli und häin!
Melchior Sooder: Zelleni us em Haslital. Märchen, Sagen und Schwänke der Hasler aus mündlicher Überlieferung. Basel 1943.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.