Hans Baschi Jakober von Uri
Hans Baschi Jakober von Uri war 1683 zu Luzern in Untersuchung und gestand:
In Mettlen bei Eschenbach habe er den Leuten vorgegeben, dass hinter dem Hause „ein heidnischer Weibergeist sei, der schon in die 800 Jahr da wandle. Sei halb grau, habe goldene Fingerring und trage an der Seite viel silberne Schlüssel.“ Derselbe bewache einen Schatz. Mit Messen und Sankt Antonius Gebet sei er zu entheben.
Der Wirtin zu Baldegg habe er auch gesagt, in ihrem Keller liege ein Schatz. Soll ein Kränzchen (oder Kreuzli) und ein Licht dahin stellen, so werde sie viel Geld bekommen.
Des Kilchmeiers Sohn in Hochdorf habe er ins Arniloch in Unterwalden führen wollen.
Schatzgräber aus Hohenrain gingen - 1740 - rückwärts in des Teufels Namen aus dem Haus, schweigend und ohne ein Wort zu sprechen an den Ort. Machten mit einem Degen in den drei höchsten Namen einen Kreis und standen hinein. Zwischen 11 und 12 rufen sie dem Lucifer.
Quelle: Alois Lütolf, Sagen, Bräuche, Legenden aus den fünf Orten Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug, Luzern 1865. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung, www.maerchenstiftung.ch.