Vom 3. August 1833
Ein noch lebender Basel-Olsberger erzählt, er sei am 3. August 1833, als die Stadtbasler auf der Flucht waren, genötigt worden, einen zurückgebliebenen Söldner (Stänzler), der seitwärts von ihm hatte entfliehen wollen, zu erschiessen. Eine rohe Horde von Verfolgern behauptete, er (der Olsberger) sei nicht gut gesinnt und habe jenen entkommen lassen wollen. Man machte Miene, ihn selbst zu erschiessen, wenn er nicht den Söldner töte. Da er einsah, dass sonst zwei für einen getötet würden, habe er sich in das Unvermeidliche gefügt.
Olsberg
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.