En arige Fuchs
In ere heitere Mondnacht bin i dur e tiefe Schnee der Holzebärg uuf. I ha die gladeni Flinte bymer gha. Hinder er grosse Tanne bin i blybe stoh. Dört isch e Fuchswächsel dure gange. I ha nit lang müese warte, do gsehni e Schate. Und us im Dunkle isch e Fuchs, e Prachtskärli, grad vor my Flinte an echo. I ha zylt und abdrückt. Aber kei Schuss isch abgange, derfür aber isch dä Fuchs nummen e paar Schritt vor ammer aneghocket und het mi, wies mi dunkt het, ghörig uusglache. Derno isch er undereinisch verschwunde.
Ischs würklig e Fuchs gsi oder öppis anders? Woni wider uf im Ebnet gsi bi, hani d Flinte nonemol probiert, und päng! Sy beed Schüss losgange.
Ziefen
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.