Vereitelter Kirchenbau
a) Als Platz für die Ziefner Kirche war die Chäppelen an der Westecke des Ziefner Rebberges ausgewählt worden. Unbekannte, einige sagen: Engel, brachten die Bausteine und das Bauholz an den heutigen Ort auf dem Chilchberg.
b) Weitere vorgesehene und dann vereitelte Plätze für den Kirchenbau waren auf dem Bomberg oder auf dem Brunnmätteli hinter dem Pfarrhaus.
c) Eine andere Sage schreibt die Erbauung der Kirche auf dem Chilchberg dem Umstande zu, es habe dort in alten Zeiten eine Burg gestanden und man habe dann die verlassenen Mauern zum Bau der Kirche benützt.
Ziefen
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.