Die alte Hellebarde
Auf dem Estrich der Ziefner Kirche wurde lange Zeit eine alte Hellebarde aufbewahrt. Diese stammte nach der Überlieferung aus der Schlacht bei St Jakob an der Birs. Einer aus dem Geschlechte der Spiess diente damals bei Henman Sevogel als Knappe. Während zehn andere Ziefner und ein Arboldswiler tot auf dem Schlachtfeld blieben, kehrte Spiess wieder heim. Als Anerkennung für seine Dienste wurde er nachher mit dem Amte des Sigrists betraut.
Die Hellebarde aber wurde von einem unrühmlichen Nachfahren vor einem Jahrhundert um wenig Geld einem Trödler verkauft.
Ziefen
Quelle: P. Suter/E. Strübin, Baselbieter Sagen. Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel, Band 14. Liestal 1976
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch.